Die weibliche B-Jugend des TSV Schleißheim kehrte mit einem 37:30-Erfolg (14:14) aus Murnau zurück – und vor allem mit dem guten Gefühl, in der zweiten Halbzeit die richtige Antwort auf eine durchwachsene erste Hälfte gefunden zu haben.
Zu Beginn lief vieles noch nicht rund und man machte zu viele vermeidbare Fehler. Schleißheim kam zwar immer wieder zu Toren über den Rückraum, ließ aber genauso viele Möglichkeiten liegen und lud Murnau durch technische Fehler zu einfachen Treffern ein. Folgerichtig ging es mit einem leistungsgerechten 14:14 in die Kabine – deutlich unter dem, was die Mädels sich vorgenommen hatten.
Nach der Pause zeigte sich dann ein komplett anderes Bild. Schleißheim wirkte deutlich klarer im Kopf, reduzierte die eigenen Fehler spürbar und nutze die Räume in der nun offensiveren Deckung der Gäste. Gleichzeitig stand die Abwehr kompakter, verschob gemeinsam und Murnau musste sich jeden Treffer hart erarbeiten. So konnte man sich Schritt für Schritt absetzen, sodass man gut 10 Minuten vor dem Schlusspfiff mit 9 Toren weggezogen war. Diesen Vorsprung konnte man dann bis zum Ende mehr oder weniger verwalten und so nahm man am Ende zwei verdiente Punkte mit zurück nach Schleißheim.
Coach Moritz zeigte sich nach dem Spiel vor allem mit der Reaktion nach der Pause einverstanden: „In der ersten Halbzeit werfen wir viel zu viel weg, da spielen wir Murnau in die Karten. Nach der Pause haben wir uns auf das Wesentliche konzentriert: einfache Lösungen, Ball sicher machen, klar zu Ende spielen. Wenn wir so diszipliniert bleiben, brauchen wir uns vor keiner Aufgabe in dieser Liga zu verstecken. Wir hatten jetzt in den ersten vier Spielen der Rückrunde drei Mannschaften aus der oberen Tabellenhälfte und konnten immer klare Siege einfahren. Das macht Mut für die letzten drei Spiele, auch wenn man in der Liga keinen Gegner unterschätzen darf.“
„Die Mädels haben gut auf die verschiedenen Abwehrkonzepte von Murnau nach der Pause reagiert und schöne Lösungen gefunden. 23 Tore in der zweiten Halbzeit ist genau der Handball, den wir uns von wünschen.“ ergänzt Coach Stelzer.
Es spielten:
Hannah (Tor), Lara (10/1), Emma (11), Ida (6), Bruna, Lisa (4), Lena, Melina (2), Melissa (3), Nina (1).
Trainer: Dominik Stelzer, Moritz Popp.

