Weibliche C1-Jugend unterliegt deutlich nach „blutleerer“ erster Halbzeit
Am vergangenen Sonntag trat unsere weibliche C-Jugend zum Auswärtsspiel beim ESV 1927 Regensburg in der Regionalliga an. Während die Mannschaft in der zweiten Halbzeit Moral bewies, war das Spiel aufgrund einer völlig misslungenen ersten Hälfte bereits frühzeitig entschieden.
„Die erste Halbzeit war enttäuschend und wir haben uns nach dem ersten Rückstand komplett unserem Schicksal ergeben. Das war ein schwacher und blutleerer Auftritt.“, übte Trainer Dominik Stelzer deutliche Kritik an der Einstellung. Der TSV Schleißheim ging nach engagierten Beginn mit 0:2 (2.) in Führung, musste anschließend jedoch einen 4:0-Lauf hinnehmen (4:2, 5.) und verlor komplett den Zugriff zum Spiel. Kurze Zeit später war die Heimmannschaft auf 9:3 (10.) enteilt und legte unaufhaltsam auf 18:4 (21.) nach. „Nach dem 0:2-Start hatte ich kurz richtig Hoffnung, dass wir heute ein gutes Spiel machen. Umso enttäuschender, wie schnell wir nach dem ersten Rückschlag auseinandergefallen sind.“, ergänzte Trainer Moritz Popp. Eine emotionale Auszeit brachte kaum Besserung und so ging es mit einem deprimierenden 22:6-Rückstand in die Kabine.
Die Mädels nahmen sich die deutliche Halbzeitansprache zu Herzen und zeigten nach Wiederanpfiff Charakter. Mit einem 0:3-Lauf startete man gut in die zweite Hälfte (22:9, 28.). Das Team bewies nun mehr Teamgeist, Kampfgeist und Einsatzbereitschaft. Leider nahmen die technischen Fehler mit zunehmendem Spielverlauf wieder zu, sodass Regensburg vermehrt zu leichten Toren eingeladen wurde. Dennoch liest sich das 18:10 der zweiten Halbzeit angenehmer und drückt die Leistungssteigerung auch in Zahlen aus. An der deutlichen 40:16 (22:6)-Niederlage änderte dies jedoch nichts mehr.
Am kommenden Sonntag kommt es zum vermeintlich entscheidenden Duell um den vorletzten Platz in der Regionalliga-Saison 2025/26. Hierfür empfängt man um 10:00 Uhr den TSV München-Allach in der Jahnhalle. Mit einem Sieg oder Unentschieden kämen die Schleißheimerinnen dem Minimalziel, „nicht Letzter werden“, einen großen Schritt näher. Im Falle einer Niederlage wäre dies hingegen nahezu unvermeidbar. Um das zu verhindern, muss das Team von Beginn an die Einstellung aus der zweiten Halbzeit zeigen. „Positiv war die Reaktion nach der Pause, aber am Ende ist die Niederlage in der Höhe unnötig, und wir müssen daraus lernen und es nächste Woche besser machen.“, blickt Popp auf die kommende Aufgabe.
Für den TSV Schleißheim spielten:
2 Ece – 6 Nina, 9 Helli, 19 Anna, 23 Beatrice, 27 Sarah, 31 Elena, 34 Matilda, 46 Natana, 99 Emma S.
Auf der Bank: A Moritz Popp, B Dominik Stelzer

