weibliche B- und C-Jugend liegen im Soll
Am Ostersamstag reiste die weibliche B-Jugend des TSV Schleißheim zum LEW-Jugendcup nach Schwabmünchen. Aufgrund des Termins mitten in den Osterferien standen nur acht Spielerinnen zur Verfügung. Gespielt wurde in zwei Sechsergruppen, wo sich die ersten beiden Teams für die A-Playoffs (Platz 1-4), die Dritt- und Viertplatzierten für die B-Playoffs (Platz 5-8) und die letzten beiden Mannschaften für die C-Playoffs (Platz 9-12) qualifizierten.
Zu Beginn trafen die Schleißheimerinnen auf den TSV Niederraunau und MTV Stadeln. In beiden Spielen verpasste man es zunächst, die Überlegenheit auf das Ergebnistableau zu bringen. Weder eine 8:6-Führung gegen Niederraunau, noch ein Drei-Tore-Vorsprung (7:4) gegen Stadeln brachten die nötige Sicherheit, so dass man jeweils bis zum letzten Angriff um den Sieg bangen musste. Eine ordentliche Abwehr und eine gut aufgelegte Hannah im Tor verhinderten jedoch Punktverluste, so dass beide Spiele mit 8:7 gewonnen wurden. Im dritten Spiel traf man auf die Gastgeberinnen vom TSV Schwabmünchen I. Bis zur Hälfte hielt das Team gut mit (5:6), ehe man sich nach einem 0:5-Lauf klar mit 5:11 geschlagen geben musste. Das beste Spiel des Tages lieferte man gegen den TSV Friedberg ab, der mit einem souveränen Start-Ziel-Sieg mit 11:8 bezwungen wurde. Der Turnierfavorit Frisch Auf Göppingen machte danach kurzen Prozess – über 1:10 verlor Schleißheim am Ende deutlich mit 6:19.
Der dritte Platz in der Gruppe berechtigte zur Teilnahme um die Plätze Fünf bis Acht, wo man auf die Nachbarn vom TSV München-Allach traf. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem sich kein Team entscheidend absetzen konnte. Am Ende gaben die breitere Bank und das Quäntchen Glück den Ausschlag für Allach (10:11). Im Spiel um Platz sieben gegen den HC Forchheim kämpfte Schleißheim noch einmal tapfer, doch der lange Turniertag und die knappe Niederlage zuvor steckten in den Knochen – am Ende fehlten die „Körner“, um das Spiel auf die eigene Seite zu ziehen. Mit 10:13 unterlag man Forchheim und sicherte sich so den achten Platz von zwölf Mannschaften.
Für den TSV Schleißheim wB spielten:
1 Hannah C. – 9 Helli, 16 Melissa, 17 Lisa, 21 Lara, 25 Lena, 27 Sarah, 46 Hannah T.
Auf der Bank: Bruna, Dominik Stelzer
Nach dem Osterwochenende stand ab Dienstag das Ostercamp in der heimischen Jahnhalle auf dem Programm. In einem intensiven Trainingslager wurde an vier Tagen in acht Einheiten rund 21 Stunden am letzten Feinschliff für die Qualifikation gearbeitet. Als Ausgleich stand am Mittwochabend ein gemeinsamer Spieleabend mit Pizza und Spezi an.
Am Samstag ging es dann für die weibliche C-Jugend zum LEW-Cup. In vier Vierergruppen wurden die Viertelfinalteilnehmer (A-Playoffs der Gruppenersten und -zweiten) ermittelt. Die Dritten spielten die Plätze 9-12 in den B-Playoffs und die Vierten die Plätze 13-16 in den C-Playoffs aus.
Im ersten Spiel gegen den TSV Haunstetten übernahm man nach einem 3:0-Lauf (7:4) die Kontrolle und siegte verdient mit 12:8. Gegen die SG H2Ku Herrenberg, den vermeintlich stärksten Gegner, gab es beim 8:15 hingegen nichts zu holen. Um ins Viertelfinale einzuziehen, war daher ein Sieg gegen den ESV 1927 Regensburg nötig. Bis zum 6:6 war die Partie ausgeglichen, ehe Schleißheim auf 9:6 davonziehen konnte und schließlich mit 11:8 gewann.
Als Gruppenzweiter qualifizierte man sich für das Viertelfinale gegen HT Staufen. In einem hochklassigen und temporeichen Spiel ging es munter hin und her. Kurz vor Ende drohte das Momentum zu kippen, als Staufen den TSV ins Zeitspiel drängte und den Ball gewann. Doch zwei Spielerinnen setzten sofort nach, erzwangen den Ballgewinn und so legte Schleißheim weiter vor. Dieser entscheidende Vorteil brachte am Ende den 14:13-Erfolg.
„Es war schön zu sehen, wie beide Bänke einfach Spaß an diesem tollen Spiel hatten. Das war wunderbare Werbung für den Jugendhandball von zwei fairen Teams.“, freute sich Trainer Dominik Stelzer: „Nach einer harten letzten Saison hat dieses Erfolgserlebnis den Mädels sichtlich gut getan.“
Im Halbfinale gegen die HSG Bargau/Bettringen musste man sich dem Team aus Schwäbisch Gmünd mit 9:17 geschlagen geben und verpasste damit den Finaleinzug. Im Spiel um Platz drei gegen die SG Kempten/Kottern mobilisierte das Team noch einmal alle Kräfte. Nach einem 10:10-Zwischenstand behielt Schleißheim in die „Crunchtime“ die Nerven und sicherte mit einem 15:11-Sieg den verdienten dritten Platz.
„Die Mädels haben nach einer anstrengenden Woche ein starkes Turnier gespielt. Wir haben am Ende nur gegen die beiden Finalisten verloren und sind beste bayerische Mannschaft in dem Turnier geworden. Klasse Mädels!“, resümierte ein stolzer Trainer: „Das ist der richtige Balsam für die Seele kurz vor den Qualifikationsturnieren.“
Für den TSV Schleißheim wC spielten:
2 Ece, 77 Helena – 14 Sofie, 16 Sofia, 19 Anna, 23 Beatrice, 24 Nisa, 28 Asya, 31 Elena, 80 Aleyna, 99 Emma
Auf der Bank: Inge Schobert, Dominik Stelzer, Moritz Popp
Auf den ESV 1927 Regensburg (10:45 Uhr) und den TSV Haunstetten (15:15 Uhr) trifft die weibliche C-Jugend bereits am kommenden Sonntag, den 19.04.26, in der ersten Runde der Regionalliga-Qualifikation wieder. Gastgeber ist der HT München (13:45 Uhr), der TSV München-Allach (12:15 Uhr) komplettiert die Fünfergruppe. Die ersten vier Teams kommen weiter.
(Adresse: Hachinga Halle, Grünauer Allee 6, 82008 Unterhaching)
Eine Woche später, am Sonntag, den 26.04.26, steigt auch die weibliche B-Jugend in die Regionalliga-Qualifikation ein. In Anzing (13:45 Uhr) trifft man auf die JSG Friedberg-Kissing (10:45 Uhr), den SV München Laim (12:15 Uhr) und die JSG Fürther Land (15:15 Uhr). Hier qualifizieren sich die ersten drei Mannschaften für die nächste Runde.
(Adresse: Am Sportzentrum 18, 85646 Anzing)


